Auf Herz und Nieren getestet: fit für Ihre Anforderungen.

Gerhard Krull staunte nicht schlecht,
das hatte er ja noch nie erlebt. Nach einem ersten Telefongespräch, in dem
er die Eckdaten eines Jobangebotes erfragen wollte, erfährt er, dass er bitte seine vollständigen Bewerbungs-
unterlagen einreichen solle, wenn er
sich für den angebotenen Job als Montierer in einem großem Industriebetrieb interessiere.

Das kannte er aus seiner bisherigen Karriere bei mehreren Zeitarbeitsunternehmen überhaupt nicht. Oftmals war es hier nur eine Sache von Minuten, bis er eine Zusage erhielt. „ O.K., was habe ich zu verlieren“ dachte er bei sich, „Der Job klingt spannend und ist überdies auch noch gut bezahlt.“

Und tatsächlich, schon wenige Tage nach der Abgabe seiner Bewerbung erhält er Post. Aber nicht den erhofften Einstellungsbescheid, sondern die Einladung zu einem Einstellungstest. Gerhard war von den Socken. „Die wollen es aber ganz genau wissen“ meinte seine Freundin: „Aber es ist vielleicht Deine Chance, nutze sie!“

Freundlich und nett ist der Empfang bei der avitea GmbH, einem der größten Personaldienstleister in Südwestfalen, und Gerhard ist schon nicht mehr ganz so nervös. Er wird von Vanessa Eckert begrüßt, Mitarbeiterin im Personalrecruiting bei avitea. Sie erklärt ihm sehr ausführlich den gesamten Ablauf des Tests. Und dann geht es los - mit einer echten Fingerübung: Kleine Stahlstifte zu Dreierpäckchen bündeln und dann in ein doppeltes Lochblech stecken, und das Ganze auch noch auf Zeit. „Gar nicht schlecht“ lobt Eckert, 27 Bündel. Der absolute Rekord steht bei 35 Bündeln in zwei Minuten.

Danach muss er einen Würfel aus 10 Einzelteilen zusammensetzen. Was er nicht weiß, V. Eckert achtet in dieser Übung vor allem darauf, ob er sich an die bebilderte Arbeitsanweisung hält.

Gerhard Krull schafft den Würfel, hält sich an die Anweisungen und sitzt dann schon an einem PC. Hier kommt er nochmal richtig ins „Schwitzen“. Nach einfachen Rechenaufgaben und visuellen Wahrnehmungsübungen muss er sogar statistische Aufgaben lösen.

Mittlerweile arbeitet Gerhard Krull seit drei Monaten bei der avitea. Er ist in der Hightech-Montage für elektronische Bauteile tätig und fühlt sich sehr wohl.

„Bis er den Job dann letztendlich bekommen hat, musste er aber noch weitere Hürden überstehen“ erklärt Elisabeth Osiewacz, Abteilungsleiterin Personalmarketing bei der avitea. „Nach bestandenem Test wird ein ausführliches Vorstellungsgespräch geführt. Jeder Bewerber wird dann noch auf seine gesundheitliche Eignung untersucht. Zur Vorbereitung auf seinen Arbeitsplatz wird danach ein ausführliches Vertragsgespräch geführt und er nimmt an einem zweitägigen Qualifizierungskurs für unseren Kunden teil.“

„Manchem mag das als zu aufwendig erscheinen“, erklärt Osiewacz, „ Aber der Erfolg gibt uns recht! Nicht nur der Arbeitgeber kann sicher sein, den richtigen Kandidaten zu erhalten, sondern auch der Arbeitnehmer kann sich zu 100 % sicher sein, die hohen Anforderungen in heutigen Industriebetrieben erfüllen zu können.“

Weitere Informationen auf der avitea Internetseite …